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Thailand / Kosovo / Sudan

Sudan

UK erlässt erstmals Sanktionen gegen 3 Unternehmen, die mit einem der beiden Kriegsparteien Mohamed Hamdan Dagalo und Abdel Fattah al-Burhan in Verbindung stehen; 2,4 Millionen Sudanesen+ intern vertrieben, 700.000 ins Ausland (mit APA); Burhan lehnt Intergovernmental Authority on Development vorgeschlagene EASF-Militärintervention ab.

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Welt / NATO / Thailand

Sudan

Nordostafrikanische Staatengemeinschaft Intergovernmental Authority on Development ruft ostafrikanische Bereitschaftstruppe EASF auf, militärisch im Sudan zu intervenieren (von JChifamba), wobei Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan nicht an IGAD-Treffen teilnahm (mit AP).

8 Quellen

Anfang der 2020er im Sudan 3

Meldung

Anfang der 2020er im Sudan 3.

07.11.2022: - Oppositionsbündnis Forces of Freedom and Change verbündet sich mit sudanesischer Baath-Partei und weiteren Parteien, sowie einigen Rebellengruppen; neues Bündnis fordert säkularen Staat und Rücktritt der Militärs von ihren politischen Ämtern.

16.11.2022: - FFC sieht nach Gesprächen mit Militärregierung unter Abdel Fattah al-Burhan Einigung zu 80% der Streitpunkte für neues "politisches Framework", also Übergangsverfassung; Hauptstreitpunkt ist Rolle des Militärs, das ähnliche Politik verfolgt, wie 2019 gestürzter Langzeitpräsident Omar al-Baschir.

05.12.2022: - Militär unter Burhan und ziviles FFC-Bündnis einigen sich 1 Jahr nach Militärputsch auf 2jährige Übergangsphase, an dessen Ende Wahlen stehen sollen; Proteste gegen Abkommen und FFC, die Protestbewegung "verraten" habe; Abkommen kritisiert, da es Verteilung der Macht über Justizapparat nicht beinhalte.

16.12.2022: - Arabisch-sozialistische Baath-Partei zieht sich aus Oppositionsbündnis FFC zurück, nachdem es Übergangsabkommen mit Militärregierung Burhan unterzeichnet, da dieses Abkommen Burhans Putsch 2021 legitimiere; umstrittenes Abkommen, das Übergang zu ziviler Regierung regeln soll spaltet seit wenigen Wochen Revolutions- und Protestbewegung, u.a. da viele zentrale Themen über Machtverteilung noch nicht geklärt sind.

14.01.2023: - USA rufen alle politische Oppositionsgruppen auf, sich an Gesprächen mit Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan zu beteiligen, mit der Oppositionsbündnis FFC bereits umstrittenes Abkommen geschlossen hat; Abkommen führte zu Spaltung der Protest- und Revolutionsbewegung, wie des FFC, da es Militärputsch Burhans legitimiere.

28.01.2023: - Äthiopische Regierung Ahmed unterstützt offen sudanesische Militärregierung Burhan, nachdem Burhan Äthiopien Unterstützung im Grand Ethiopian Renaissance Dam-Staudammkonflikt mit Ägypten zusagt.

22.02.2023: - Wichtigster Paramilitärführer Mohamed Hamdan Dagalo äußert Reue für Teilnahme an Putsch 2021 und verspricht, Macht an zivile Regierung zu übergeben; Streitkräfte von "Hemeti" Dagalo hatten Massaker an protestierenden Zivilisten+ begangen und sind wichtige Machtstütze für Militärregierung Burhan; Burhan hatte zuvor angekündigt Dagalos Miliz in reguläre Armee integrieren zu wollen; Dagalos jüngste Äußerungen weisen also mutmaßlich auf einen inneren Konflikt der Machtelite hin, sind aber auch Teil eines ideologischen Konflikts, da Dagalo, anders als Burhan kein Interesse an islamistischer Regierungsführung hat.

18.03.2023: - Zivile Oppositionsbewegung FFC trifft sich zu Gesprächen mit Militärführern Burhan und Hemeti über Einsetzung eines zivilen Premierministers und ruft beide auf, Differenzen beizulegen; Hemeti betreibt unabhängig von Burhan auch eigene Außenpolitik, nachdem er wohl bei Vermittlungsversuchen durch Ägypten Benachteiligung erfahren hatte.

20.03.2023: FFC und Militärführer Burhan und Hemeti einigen sich, am 11. April Abkommen zur Einsetzung einer zivilen Übergangsregierung, die am selben Tag Arbeit beginnen soll, zu unterzeichnen und bis Anfang April neue Übergangsverfassung zu erarbeiten; Abkommen soll von 9 Vertretern der Zivilgesellschaft, 1 Militär-Vertreter und 1 RSF-Milizen-Vertreter verfasst werden.

21.03.2023: - Oppositioneller Demokratischer Block DB bestehend aus Finanzminister Ibrahim und Gouverneur von Darfur Minnawi, sowie weiteren kleinen Gruppen lehnen Rahmenprogramm von Burhan, Hemeti und FFC zur Einführung einer zivilen Übergangsregierung ab, da sie nicht an Verhandlungen beteiligt gewesen seien.

31.03.2023: - Militärdelegation verlässt Gespräche mit zivilen FFC-Gruppen und RSF-Miliz über Verzögerung der Eingliederung der RSF in die regulären Truppen um 10 Jahre, was zum Vorteil des RSF-Anführers und Vizepräsidenten Hemeti wäre; Konkurrenz zwischen Hemeti und Präsident/Militärführer Burhan nimmt trotz Verhandlungen zu, zu denen sich Burhans Militär jedoch weiterhin bekennt; Auch USA bestätigen Unterstützung für Übergang zu ziviler Regierung, der bereits am 11. April erfolgen soll.

15 Quellen

NATO / Nordafrika / Migration

Sudan

Islamisch-konservativer Vertreter der zivilen Forces of Freedom and Change-Bewegung warnt, dass monatliche Militärausgaben derzeit rund 10Mrd$ betragen, während sich Zahl der von Hunger betroffenen Menschen fast verdoppelt und Krieg Ernährungsunsicherheit in gesamter Region betreffen könnte; Militärpräsident Abdel Fattah al-Burhan kündigt an, nicht an Intergovernmental Authority on Development-Gipfel teilzuhaben, zu dem auch RSF-Anführer Mohamed Hamdan Dagalo eingeladen ist und dessen Vorsitz KENIA hat, dessen Präsident William Ruto angeblich Verbindung zu Hemeti pflegt; RSF zerstört nach Eroberung alle Regierungsgebäude der Darfur-Regionalstadt Zalingei; SPLMN stellt Angriffe auf Militär vorerst ein; 22 Tote bei Luftangriff bei Armee-Luftangriff auf Wohnviertel in Khartoum (mit APA); UN warnt vor Ausbruch eines vollständigen Bürgerkrieges (mit AFP).

6 Quellen

Anfang der 2020er im Sudan 2

Meldung

Anfang der 2020er im Sudan 2.

30.12.2021: - Sicherheitskräfte siegeln am 11. Tag großer Proteste Hauptstadt Khartoum vollständig ab; heute 4 Tote durch Sicherheitskräfte.

09.01.2022: - Protestgruppe Forces of Freedom and Change lehnt geplante Vermittlung durch UN ab; UN will mit Militärregierung sprechen.

11.01.2022: - UN-Gesandte beginnen Gespräche mit Konfliktparteien; UN will Vertrauen zwischen Protestierenden und Militär aufbauen.

16.01.2022: - Protestgruppe FFC will nun doch an UN-Mediation teilnehmen; Protestgruppe SPA weiter dagegen.

03.03.2022: - Militärregierung begrüßt nach Besuch in Russland (24.2) Errichtung einer russischen Marinebasis am Roten Meer.

30.05.2022: - Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan schafft Notstand ab und signalisiert somit vermutlich Dialogbereitschaft.

12.06.2022: - Friedensgespräche verschoben, nachdem Oppositionsbündnis FFC über seine Teilnahme an Gesprächen verhandeln will; FFC fordert Demokratie, Reform und politische Entmachtung des Militärs; Seit Putsch 2019 Krise.

22.06.2022: - Afrikanische Union wirft Militärregierung Burhan vor, entscheidende Gruppen, wie FFC, von Friedensgesprächen auszuschließen; Afrikanische Union nimmt daher nicht teil.

27.06.2022: - Sudan wirft Äthiopien vor, 7 sudanesische Streitkräfte und 1 Zivilisten in umstrittener Region al-Fashqa exekutiert zu haben.

29.06.2022: - Militär schießt mit Artillerie auf Militärbasis äthiopischer Streitkräfte oder mit Äthiopien alliierter Miliz in umstrittener Region al-Fashqa, in der zuletzt Äthiopien militärisch dominiert haben soll; Sudan bestellt äthiopischen Botschafter ein.

05.07.2022: - Militärführer Burhan kündigt nach anti-Militär-Protesten Austritt des Militärs aus Regierung an; demnach sollen nun "politische und revolutionäre Gruppen" zivile Übergangsregierung bilden; Zweifel, ob Versprechen eingehalten wird, und ob Militär sich nicht in diese neue Regierung einmischen würde; Proteste dauern daher an; Oppositionsgruppe FFC will Proteste sogar intensivieren; Militär will mit Rückzug aus Regierung auch nicht mehr an umstrittenem Nationalen Dialog teilnehmen.

19.07.2022: - Interkommunale Kämpfe in südlicher Region Blue Nile halten an und richten sich mit Straßenblockaden und Angriffen vermehrt gegen Regierungsgebäude, da Militäregierung des General Burhan nach Machtübernahme 2021 Sicherheitsvakuum in Blue Nile hinterlassen habe.

23.08.2022: - Streik der Krankenhausangestellten in Region Darfur wegen schlechter gesundheitlicher Versorgung; zudem Streik auf Ölfeldern in West-Kordofan, wo Angestellte mehr Investitionen in ländliche Entwicklung fordern.

01.09.2022: - Mit erneutem Todesopfer bei Protesten nun mindestens 117 Tote bei Protesten seit Machtübernahme des Militärs Ende Oktober 2021; Zweifel, ob Militärführer Burhan sich wirklich, wie im Juli angekündigt, aus Regierung zurückzieht.

27.09.2022: - SUDAN: Vizepräsident und Anführer der berüchtigten RSF-miliz Mohamed Hamdan Dagalo möchte in Dialog mit pro-demokratischer Protestbewegung treten; unklar, wie das sein Verhältnis zu Militärführer Burhan ändert, dessen Macht auf Verbündeten des geputschten Ex-Präsident al-Bashir beruht, von dem Hemeti sich 2019 gelöst hatte.

01.10.2022: - 55 Oppositionsgruppen unterzeichnen neue Revolutionscharta gegen Militärregierung unter Präsident Burhan, der durch Putsch 2021 an Macht gekommen war; Charta sieht dezentrale Übergangsregierung vor; Erneute Proteste mit 49 Verletzten.

14.10.2022: - Allianz progressiver Oppositionsgruppen lehnt Annäherung von UN, Afrikanische Union und Intergovernmental Authority on Development an Militärregierung unter General Burhan ab.

06.11.2022: - Sudan und Südsudan einigen sich darauf, unklare Grenzziehung in umstrittener Region Abyei zu klären; Referendum über Zugehörigkeit des ölreichen Abyei ist seit 2005 umstritten, u.a. da Südsudan dagegen ist, dass halbnomadische, sudanesische Misseriya bei Referendum Wahlrecht haben, da sie nur durch Abyei migrieren würden, nicht aber dort wohnen; Abyei ist, neben Darfur, in letzten Monaten konfliktreichste Region des Sudan gewesen, was auch durch typischen Agrar-Viehwirt-Konflikt erklärt werden kann; klare Grenzziehung könnte Konflikt vorerst entschärfen.

9 Quellen

Anfang der 2020er im Sudan 1

Meldung

Anfang der 2020er im Sudan 1.

13.01.2020: - Schwere Gefechte in Hauptstadt Khartoum zwischen Militär und ex-Geheimdienst NISS, der unter ex-Präsident Omar al-Baschir mächtig war.

06.03.2020: - USA heben Sanktionen gegen Sudan auf, die jetzt in Übergangszeit von Militär und Zivilisten regiert wird.

29.06.2020: - Protestbewegung, die 2019 Präsident Baschir gestürzt hatte ruft zu Protesten für mehr Bürgerbeteiligung auf (bbc).

12.07.2020: - Sudan schafft seit 30 Jahren bestehende islamistische Gesetze ab und erlaubt Glaubensunzugehörigkeit, Alkoholkonsum und wird somit Menschenrechten gerecht; geschieht kurz nach Regierungsumbildung (bbc).

14.07.2020: - Sudan erklärt Notstand in Region Darfur, um Proteste gegen Miliz-Attacken mit militärischer Staatsgewalt zu unterdrücken (bbc).

17.07.2020: - Radikale Islamisten rufen zu Konterrevolution und Wiedereinsetzung des Diktators al-Bashir (ST).

03.10.2020: - Regierung Abdalla Hamdok und Haupt-Rebellen unterzeichnen Friedensvertrag, nach Vorbild des Südsudans; nun ist wirtschaftlicher Kollaps Hauptproblem des Sudans, sowie weitere regionale Konflikte und Fluten.

24.10.2020: - Sudan normalisiert Beziehungen zu Israel; Opposition protestiert, da Übergangsregierung Hamdok nicht dazu befugt sei.

14.12.2020: - USA streichen Sudan nach 27 Jahren von Liste der terrorunterstützenden Länder, nachdem Sudan Beziehungen zu Israel aufgenommen hat.

14.01.2021: - Präsident Abdel Fattah al-Burhan kündigt Äthiopien harte Konsequenzen für aktuelle Grenzstreitigkeiten in al-Fashqa-Region an.

21.01.2021: - Bewaffnete versuchen, Wohnsitz eines Gouverneurs der sudanesischen Region Darfur zu stürmen, nachdem am Wochenende 200 Menschen getötet wurden Diese Aktion von heute hängt wohl damit zusammen.

28.01.2021: - Sudan bestreitet, äthiopische Gebiete in der Fashqa-Region zu besetzen; dort herrscht seit September verschärfter Grenzstreit.

09.02.2021: - Premierminister Hamdok setzt wichtigen Rebellenanführer aus Darfur Ibrahim in Kabinettsumbildung als Finanzminister ein.

16.02.2021: - Viele Provinzen erklären Notstand nach Protesten gegen Benzinpreiserhöhung, die wiederum zu Anstieg der Lebensmittelpreise führt.

18.03.2021: - Militär zieht sich aus zivilen Wirtschaftszweigen zurück und übergibt Firmen unter Kontrolle des neuen Finanzminister Ibrahim.

21.09.2021: - Laut Übergangsregierung Hamdok sind Unterstützer des Ex-Präsident Baschir heute mit einem Putschversuch gescheitert.

04.10.2021: - Sudan warnt vor Medikamenten-, Treibstoff- und Weizenknappheit wegen Blockade des Hafens durch Bedscha-Demonstranten (26.9).

17.10.2021: - Proteste für Einsetzen einer Militärregierung; massiver Vertrauensverlust in Premierminister Hamdok, u.a. wegen IWF-freundlichen Reformen.

25.10.2021: - Bei Militärputsch werden Parlament und Premierminister Hamdok abgesetzt; Militär ruft Ausnahmezustand aus; Hamdok unter Hausarrest; Afrikanische Union ruft zu Freilassung auf; USA drohen, Hilfszahlungen zu unterbrechen; Tausende protestieren gegen Militär.

26.10.2021: - Militärführer Burhan beteuert Weg zur Demokratie, ändert aber Teile der Verfassung; ab 17. November hätte die zivile Übergangsregierung des Premierminister Hamdok Macht erhalten, Rat zu ernennen; USA pausieren Auszahlung der 700Mio$-Hilfen; Ärzte+ und Beamte+ rufen zu Streik auf; 3 Tote bei Protesten.

27.10.2021: - Afrikanische Union suspendiert Sudan wegen Militärputsch, bis zivile Übergangsregierung wieder eingesetzt ist.

06.11.2021: - Protestbewegung Forces of Freedom and Change kündigt zweitägigen Generalstreik gegen Putschregierung an und lehnt Machtteilung mit Militär ab.

21.11.2021: - Militärregierung Burhan setzt abgesetzten Premierminister Hamdok wieder als Premierminister ein; Hamdok und weitere Politiker aus Hausarrest entlassen; Soll nun "Technokratenregierung" anführen; Opposition will Deal nicht akzeptieren.

23.11.2021: - 12 Minister treten aus Protest gegen Deal zwischen Militär und Premierminister Hamdok (21.11) zurück.

28.11.2021: - Äthiopische Streitkräfte töten wohl mehrere sudanesische Soldaten in umkämpfter Region al-Fashqa.

23.12.2021: - Premierminister Hamdok kündigt erneuten Rücktritt an; bei Protesten letzte Woche kam es zu 13 zu Vergewaltigungen durch Sicherheitskräfte.

15 Quellen

Frankreich / Kosovo / Belgien

Sudan

Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan kündigt nach Treffen des Vizepräsidenten Agar mit RUSSLANDs Außenminister Sergei Lawrow an, an Russland-Afrika-Gipfel in St. Petersburg Ende Juli teilzunehmen; Militär wirft Wagner-Gruppe aus benachbarter Zentralafrikanische Republik vor, RSF-Miliz zu unterstützen; Lawrow sichert Burhans Militär Unterstützung zu; Präsidenten von SÜDSUDAN und SÜDAFRIKA Kiir und Ramaphosa treffen sich u.a. zu Gesprächen über Vermittlungsmöglichkeiten im Sudan-Konflikt.

16 Quellen

Bosnien und Herzegowina / Russland / Welt

Sudan

Waffenstillstand von RSF und Militär anlässlich der Fastenbrechens von beiden Seiten nicht eingehalten; von SÜDSUDAN, USA und SAUDI ARABIEN in letzten Monaten vermittelten Waffenruhen wurden in den meisten Fällen nicht eingehalten und in letzten Wochen nahmen Kampfhandlungen noch zu; Armee-Anführer Abdel Fattah al-Burhan ruft Jugend zu Mobilisierung auf.

14 Quellen

Sudan / Somalia / Migration

Sudan

RSF-Miliz droht SÜDSUDAN morgen jede Erdölpipeline-Aktivitäten in von ihnen kontrollierten Gebieten zu blockieren, sollte Südsudan ihre Einnahmen nicht mit RSF teilen; Zugriff auf Erdölvorkommen in umstrittener Grenzregion Abyei war u.a. Grund für Eskalation zwischen Abdel Fattah al-Burhan und Mohamed Hamdan Dagalo; Bereits Ende letzter Woche kündigte Südsudans Regierung Salva Kiir an, wichtigen Erdölexport von besagten Pipelines und Port Sudan nach DSCHIBUTI und Mombasa in KENIA zu verlagern; Kämpfe in Hauptstadt Khartoum nach dreitägiger Waffenruhe wieder aufgenommen (von DJohnson); Darfur-Gouverneur Minni Arko Minnawi ruft UN auf, Untersuchungsgebiet des Weltstrafgerichts auf Darfur auszuweiten.

9 Quellen

Kenia / Sudan / Uganda

Sudan

Kriegsparteien Mohamed Hamdan Dagalo und Abdel Fattah al-Burhan einigen sich nach Eskalation der Kämpfe mit Luftangriffen auf Zivilisten+ und Ermordung des Darfur-Gouverneurs Abakar auf 3tägige Waffenruhe (17.6 ); Abakar wurde wohl von RSF getötet, die Beteiligung dementiert (16.6 ); Neuer Vizepräsident Agar kritisiert Intergovernmental Authority on Development-Vermittlungsinitiative unter Führung von KENIAs Präsident William Ruto, da er Position der RSF befürworte (17.6 AMutambo FOluoch MAbdallatif).

14 Quellen

Eritrea / Nordostafrika / Sudan

Sudan / Nordostafrika

DSCHIBUTI zieht sich aus Intergovernmental Authority on Development-Troika zurück, die zwischen Kriegsparteien Mohamed Hamdan Dagalo und Abdel Fattah al-Burhan vermitteln wollen, womit in nächsten 10 Tagen weiterhin Präsidenten und Premierminister des SÜDSUDAN und KENIAs, sowie nun ÄTHIOPIENs und SOMALIAs Gespräche mit Hemeti und Burhan führen wollen (von AMutambo); IGAD will nun "inklusiven nationalen Dialog" im Sudan initiieren; Militärregierung Burhan schließt daraufhin Möglichkeit eines direkten Treffens mit Hemeti aus (mit AFP).

14 Quellen

Europa / Migration / Sudan

Sudan

Militärregierung Abdel Fattah al-Burhan verbietet UN-Gesandten Perthes Einreise in den Sudan, da er für den Ausbruch der Kämpfe verantwortlich sei; Perthes soll im Frühjahr demnach fälschlicherweise verkündet haben, dass RSF-Miliz, Militär und zivile Forces of Freedom and Change sich auf Bildung einer gemeinsamen Konsensregierung geeinigt hätten, was wiederum RSF-Anführer Mohamed Hamdan Dagalo dazu bewegt hätte, zu revoltieren, da er geglaubt habe, ein Konsens sei ohne ihn gefunden worden (von MAbdallatif); Schon 2022 Proteste gegen Perthes in Sudan, da Friedensabkommen Militär und RSF bevorzuge und revolutionäre Bewegung, sowie zivile FFC-Bewegung entmachte (von SJaschek); Internationale Gemeinschaft ruft RSF und Militär zu Waffenruhe auf, die nun erneut zeitlich auf 1 Tag begrenzt geschlossen wurde.

15 Quellen

Kirgisistan / Bulgarien / Ukraine

Sudan

Kämpfe zwischen Mohamed Hamdan Dagalo und Abdel Fattah al-Burhan gehen ungehindert weiter, mit rund 40 zivilen Todesfällen durch RSF in Darfur (von ORickett) und Belagerung der großen Nilinsel Tuti vor Ufern der Hauptstadt Khartoum durch RSF (mit AFP und Reuters); Wieder indirekte Gespräche zwischen RSF und Militär (mit APA).

12 Quellen

Senegal / Sudan / Türkei

Sudan

USA verhängen Sanktionen gegen jeweils 2 mitAkteure der Rapid Support Forces und Militär verbundene Unternehmen, nachdem Verhandlungen abgebrochen werden; während RSF vor allem Goldindustrie in Darfur kontrolliert, sind große Teile der sudanesischen Industrie unter Obhut des Militärs (von ORickett); USA wollen erst wieder in Konflikt vermitteln, wenn Abdel Fattah al-Burhan und Mohamed Hamdan Dagalo "ernsthafte" Verhandlungen führen wollen (mit AFP); US-Außenminister Blinken droht mit weiteren Maßnahmen (mit AFP); Armee tötet nach Scheitern der Gespräche bei Angriff auf Markt in Hauptstadt Khartoum 18 Zivilisten+ und verletzt über 100 (mit AFP); Gouverneur von Darfur Minni Arko Minnawi will mit eigenen Truppen Zivilisten+ und Märkte schützen; RSF stürmt Redaktion der Parteizeitung der Kommunistischen Partei.

22 Quellen

Nigeria / Sudan / Ägypten

Sudan

Brüchige Waffenruhe zwischen Mohamed Hamdan Dagalo und Abdel Fattah al-Burhan um 5 Tage verlängert und in Khartoum weitestgehend eingehalten, nicht aber in Nord-Darfur; RSF-Miliz tötet islamisch-demokratischen Vertreter der zivilen Forces of Freedom and Change-Opposition; Zweifel, ob sporadische Waffenruhen zu Konfliktlösung beitragen (von RBociaga).

17 Quellen

Spanien / Indien / Sudan

Sudan

Zivile Revolutionsbewegung, die entscheidende Proteste 2019 angeführt hatte, trifft sich zu Gesprächen über Ausweg aus aktuell drohendem Bürgerkriegsausbruch; diese Bewegung ist seit Beginn der Kämpfe maßgeblich an humanitärer Versorgung der Bevölkerung in betroffenen Gebieten beteiligt und bekennt sich weder zu Mohamed Hamdan Dagalo, noch zu Abdel Fattah al-Burhan, hofft aber auf Kooperation zwischen Bewegung und jungen Militärangehörigen, wie 2019 (von MAmin); Gouverneur von Darfur Minni Arko Minnawi ruft Bevölkerung auf, sich selbst mit Waffengewalt zu verteidigen, was Konflikt allerdings verschärfen könnte; zuvor hatte Militär Reservisten und Veteranen aufgerufen, Kampfhandlungen aufzunehmen (mit AFP); SAUDI ARABIEN und USA gehen von weiterer Eskalation aus, nachdem ohnehin brüchige Waffenruhe heute ausläuft; Seit Ausbruch des möglichen Bürgerkriegs vor 6 Wochen 1,4 Millionen Vertriebene (mit Reuters).

14 Quellen

Türkei / USA / Sudan

Sudan

Konfliktparteien Abdel Fattah al-Burhan und Mohamed Hamdan Dagalo halten sich in letzten 2 Tagen weitestgehend an Waffenruhe in Hauptstadt Khartoum, aber versprochene humanitäre Hilfe findet kaum statt; Lebensbedingungen neben Kämpfen auch durch grassierende Kriminalität und immensen Anstieg der Lebenshaltungskosten verschlechtert; Zugang zu Bankkonten nach teilweisem Zusammenbruch des Bankensektors stark eingeschränkt; Kämpfe in Darfur, wo nun meiste Todesopfer zu beklagen sind, halten hingegen an (mit AFP); Militär Burhans ruft Reservisten auf, Kampf wieder aufzunehmen (mit Reuters); Kämpfe führen zu vermehrter Söldnerei und Waffenschmuggel (von FOluoch); USA werfen RUSSLANDs Wagner-Gruppe-Söldnerkonzern vor, RSF Hemetis mit Raketen beliefert zu haben; Burhan setzt Außenminister wegen internen Konflikts ab und fordert Austausch des UN-Sondergesandten Perthes.

18 Quellen

Osttimor / Griechenland / Großbritannien

Sudan

Konfliktparteien Mohamed Hamdan Dagalo und Abdel Fattah al-Burhan einigen sich laut Vermittlern aus USA und SAUDI ARABIEN auf 7-tägigen Waffenstillstand, wobei vergangene Stillstände viel gebrochen wurden (mit AP).